SSV Schrobenhausen - SSG Metten (12:18)

So kassierten sie nun in der Bezirksoberliga Altbayern bereits ihre dritte Niederlage in Folge, gegen die SSG Metten aus Niederbayern gab es zu Hause ein 12:18 in einer sehr torarmen Begegnung.

Die gegnerische Vertretung aus dem Landkreis Deggendorf war im Vorfeld für die Schrobenhausenerinnen ein völlig unbekannter Gegner gewesen. Allerdings zeugen ein vierter Tabellenplatz in der vergangenen Saison und eine langjährige BOL-Erfahrung davon, dass die SSG sehr wohl nur schwer zu schlagen sei. Die Damen vom SSV starteten dann nicht gut in die Partie: Ein technischer Fehler und ein Fehlpass in den ersten zwei Angriffen von ihnen ließen das Team aus Niederbayern direkt auf 2:0 davonziehen. Diesem Zwei-Tore-Rückstand lief der SSV anschließend die komplette erste Halbzeit hinterher: 3:5, 5:7, 7:9.

Die SSV-Abwehrreihe fand einfach nicht den gewohnten Rhythmus gegen die Mettenerinnen. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte die SSG gar auf eine Drei-Tore-Führung. Mit einem Halbzeitstand von 7:10 aus Schrobenhausener Sicht ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel fand die Abwehr der Gastgeberinnen endlich zu gewohnter Stärke, und Metten erzielte nur mehr Treffer im zweiten Durchgang. Allerdings ließ der SSV-Angriff weiterhin Zählbares vermissen. Er leistete sich insgesamt zu viele Unkonzentriertheiten, die zu technischen Fehlern oder Fehlpässen führten - und zudem wurden beim Torabschluss viele Chancen vergaben. So bauten die Gäste ihre Führung Tor um Tor aus (15:10 etwa in der 42. Minute). Der Endstand (12:18) war tatsächlich bereits in der 55. Minute auf der Anzeigetafel zu sehen - nach einem Treffer der Gäste. In den letzten fünf Minuten fiel kein Tor mehr - und die SSV-Frauen verpassten es, den Rückstand zumindest noch ein bisschen zu verkürzen.

Das SSV-Fazit aus der Partie: Mit zwölf eigenen Treffern kann man eben kein BOL-Spiel für sich entscheiden. Positiv mitnehmen aus dem Spiel können die Schrobenhausenerinnen ihre Leistungssteigerung in der Abwehr - auch im Hinblick auf das verloren gegangene Match in Manching eine Woche zuvor. Hervorzuheben war an diesem Sonntag zudem Laura Hoyer im SSV-Gehäuse: Die Torfrau ließ die Gäste gleich bei drei von fünf gegebenen Siebenmeterstrafwürfen scheitern. Am nächsten Wochenende geht es für die Schrobenhausenerinnen direkt weiter in eigener Halle - nämlich gegen die SpVgg Altenerding. Allerdings passiert dies zu ungewohnter Spielzeit, denn die Partie startet am späten Samstagnachmittag um 17 Uhr in der Dreifachsporthalle.

Für den SSV spielten gegen die SSG Metten: Laura Hoyer und Theresa Boretzki (beide im Tor), Milena Mörtl, Meike Frederking (3 Treffer), Julia Geithner (1), Beate Rieblinger, Marina Abstreiter (1), Laura Wittkamp, Franziska Kigele, Hannah Lauerer (1), Julia Breitsameter (1), Emily Hatlapa (1 verwandelter Siebenmeter) und Anna-Maria Kugler (2 + 2 verwandelte Siebenmeter).